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1885
bis
2007
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Die Kröpcke-Uhr

Mitten in Hannover ist die Kröpcke-Uhr seit 120 Jahren der Kommunikationsmittelpunkt der Stadt. Die Uhr, wie auch der Platz sind benannt nach Wilhelm Kröpcke (Oberkellner des früheren Café Robby), welcher von 1876 bis 1919 das selbige Café Kröpcke am Platz betrieb.

Die Kröpcke-Uhr wurde 1885 aufgestellt. 1954 wurde sie entfernt und steht als Kopie seit 1977 wieder an ihrem angestammten Platz.

Seit 1995 werden im Wahrzeichen Hannovers Kunstwerke und Installationen präsentiert, seit
2006 organisiert dies der Verein KulturRaum Region Hannover e.V.

Die Geschichte des Kröpcke 1843-2007

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1843

Beginn der Entstehungsgeschichte des Platzes. Der Knick der Georgstraße wird zu einer Kreuzung durch den Anschluß der Bahnhofstraße. 1879 Erweiterung der Kreuzung durch den Durchbruch der Karmarschstraße.


Der Kröpcke
1869


Hofkonditor Georg Robby verlegte sein Café von der Leinstraße hierher. Otto Goetze baute hierfür einen Pavillon aus Gußeisen und Stahl.


Café Robby
1872
Die erste Pferdebahn fährt über die Kreuzung als Teil der Linie "Steintor - Döhrener Turm"

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1876
Das Café wird an Wilhelm Kröpcke verpachtet, der es bis ins Jahr 1919 hinein betrieb.

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1885
Konrad Oertel erbaut als Stiftung hannoverscher Bürger eine Wettersäule mitsamt Uhr, die uns wohlbekannte "Kröpckeuhr".

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1897
Die "Elektrische" ersetzt die Pferdebahn.

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1919

Der Kröpcke um 1910 Nach dem Tod von Wilhelm Kröpcke übernahm der Platz nach und nach den Namen. Das Café blieb das Kröpcke, genauer gesagt das Café am Kröpcke. In den 20er Jahren war es der Mittelpunkt des hannoverschen Kulturlebens. Es war Treffpunkt der "Kröpcke-Indianer" zu denen der Philosoph Theodor Lessing gehörte. Kurt Schwitters und Gottfried Benn wurden hier gesehen.


Der Kröpcke um 1910
1920
Zur Bewältigung des zunehmenden Autoverkehrs wurde ein Kreisel eingerichtet..

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1943
Zerstörung durch alliierte Bombenangriffe.


Der Kröpcke um 1930
1945
Am 31.7. wurde die Uhr wieder in Gang gesetzt. Hannovers Nachkriegszeitalter begann.

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1947
Wiedererstehung des Cafés. Ein Provisorium aus Zeltleinwand versuchte die alte Tradition wieder zu beleben.

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1948
Erst in diesem Jahr erhielt der Platz offiziell den Namen "Kröpcke". Ein Flachbau aus Leichtmetall, Holz und Glas ersetzte das Zeltprovisorium.

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1954










Abbruch der alten Uhr und Ersetzung durch eine moderne Konstruktion. "3 Zifferblätter umrunden einen Mast". Die gleichen Konstruktionen entstehen später auch am Steintor und Aegi.


Die Kröpcke-Uhr 1954
1971
Abbruch aller Baulichkeiten am Kröpcke wegen U-Bahnbaus. Im Anschluß daran mußte der Autoverkehr sich vom Kröpcke verabschieden. Heute steht er ausschließlich den Fußgängern zur Verfügung.

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1976
Mövenpick erbaute das Cafe´ neu.
Seit 1983 ist es in seiner heutigen Erscheinung der zentrale gastronomische Treffpunkt Hannovers.

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1977
Vereinfachte Rekonstruktion der alten Kröpckeuhr von Werner Hoffmann. Hannover hat sein altes Wahrzeichen wieder.

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1995
Start des "Projekt Kröpcke" von Jörg Lohmann. Mit der kontinuierlichen kulturellen Bespielung soll der anhaltende Vandalismus eingeschränkt, wenn nicht sogar gestoppt werden. Das Konzept geht auf, der neue Kulturort etabliert sich.

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1998
Die Kröpckeuhr ist renovierungsbedürftig, ein Wettbewerb zur zeitweiligen Umgestaltung soll die nötigen Finanzmittel auftreiben.
Am 19. November wird die Uhr dann im Kleid des Siegerentwurfs feierlich eingeweiht.

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1999
Renovierung der Uhr.
Und sie läuft und läuft und läuft...

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2005
Zum 120. Jubiläum der Kröpcke-Uhr und nach 10 Jahren Kunst und Kultur und über 50 Austellungen im Wahrzeichen unserer Stadt feiert Projekt Kröpcke mit zahlreichen Künstlern und Kulturschaffenden aus der Region Hannover.

Als Jubiläumsaktion findet vom 9.-11.9.2005 der Künstlerwettbewerb "Hannover sucht den Superkünstler" statt, den Dietlind Preiß gewinnt.

Hier gibt´s alle Informationen dazu
2006
Seit 2006 führt der Verein "Kulturraum Region Hannover e.V." das Projekt Kröpcke fort. Das derzeitige Ausstellungskonzept greift die Zusammensetzung der Region auf und realisiert gemeinsam mit den 21 Städten und Gemeinden im vierteljährlichen Wechsel die Ausstellung lokaler Künstler der betreffenden Stadt/Gemeinde. Ausstellungen 2006:
Hemmingen
Garbsen
Burgwedel
Wunstorf
Laatzen
2007
. Ausstellungen 2007:
Barsinghausen

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aktuell

Veranstalter:
KulturRaum Region Hannover e.V.

Mit freundlich Unterstützung von:
GVH, Landeshauptstadt Hannover, ausstellenden Gemeinden, Engel Kultur PR und pool.communication
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